Dynamot

Schlagwörter: Dynamot, Dynamo, Motor, Generator, Muckenfußgenerator

Dynamot ist ein Kunstwort. Es ist aus den Begriffen Dynamo und Motor zusammengesetzt.

Der Dynamot ist ein handbetriebener Generator. Er kann mit einer Kurbel oder über eine Rolle mit ablaufendem Faden betrieben werden.

In Abhängigkeit von der Drehzahl können Spannungen bis 12 V (Gleichspannungen) generiert werden. Diese können über die Buchsen (rot / blau) abgegriffen werden.

Wenn an die Buchsen eine Gleichspannung (0-12 V) angelegt wird, dann arbeitet der Dynamot als Motor. Die Kurbel kann dann durch eine Rolle mit Faden ersetzt werden.

Dynamot und Lampe

Wenn an der Kurbel gedreht wird, dann können wir beobachten:

Je schneller wir drehen, desto stärker leuchtet die Lampe. Bei diesem Versuch wird Bewegungsenergie (Kurbel) in elektrische Energie umgewandelt. Die elektrische Energie wird über die Kabel zur Lampe transportiert. Die Lampe wandelt die elektrische Energie um.

Dynamot und Dynamot

Beide Dynamots sind mit Kabeln verbunden. Wenn an der Kurbel gedreht wird, dann können wir beobachten, dass sich die zweite Kurbel dreht. Je schneller wir drehen, desto schneller dreht sich die zweite Kurbel.

Dynamot – Massestück heben

Beide Dynamots sind mit Kabeln verbunden. Wenn an der Kurbel gedreht wird, dann wird das Massestück angehoben.

  • Je schneller wir drehen, desto schneller wird das Massestück gehoben.
  • Je schwerer das Massestück, desto stärker müssen wir drehen.

Bei diesem Versuch wird Bewegungsenergie (Kurbel) in elektrische Energie umgewandelt. Die elektrische Energie wird über die Kabel zum zweiten Dynamot transportiert. Der zweite Dynamot wandelt die elektrische Energie in Lageenergie um.

Dynamot – Masse mit Masse heben

Beide Dynamots sind mit Kabeln verbunden. Die Masse m1 am linken Dynamot befindet sich zum Beginn des Versuches oben, die Masse m2 auf dem Boden. Wenn die linke Masse losgelassen wird, dann rollt der Faden am Dynamot ab. Die Rolle ersetzt hier die Kurbel. Die Rolle am rechten Dynamot beginnt sich zu drehen und die Masse m2 wird gehoben.

Wir können aber beobachten, dass die Masse m2 nicht so weit gehoben wird, wie sich die Masse m2 nach unten bewegt. h1>h2. Auch die Masse m2 muss für diesen Versuch kleiner sein.

Wenn eine kleinere Masse um eine kleinere Höhe gehoben wird, dann ist die Lageenergie Epot2 kleiner als die Lageenergie Epot1.

Epot1 > Epot2

Was ist mit der Energiedifferenz ΔE passiert? Nach dem Energieerhaltungssatz ist die Summe der Energien stets konstant. 

Ein Teil der Energie ist in Wärmeenergie umgewandelt worden. Die Energie wurde entwertet.

Epot1 = Epot2 + EWärme