Mikroskop
Mikroskop, Optik, Brechung, Okular, Objektiv, Zwischenbild, Sehwinkel, Strahlengang
Aufbau Mikroskop
Mikroskope nutzen wir, um sehr kleine Gegenstände sichtbar zu machen. Ein Mikroskop besteht im Wesentlichen aus einem Objektiv, einem Okular und einem Tubus. Objektiv und Okular sind Sammellinsen.
Das zu mikroskopierende Objekt wird auf den Objekttisch gespannt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Objekt transparent ist. Es muss also Licht vom Spiegel durch das Objekt zum Objektiv gelangen können.
Objekttisch und Okular können in der Höhe verstellt werden.
Voraussetzungen
Um den Strahlengang am Mikroskop zu verstehen, ist das Verständnis der beiden folgenden Abbildungen eine Voraussetzung. Die Abbildungen entsprechen den Vorgängen am Objektiv ♦02 und am Okular ♦03.
Du kannst den Strahlengang an der GeoGebra Animation unter dem folgenden Link erkennen. Passe dazu die Brennweite und/oder die Gegenstandsweite so an, dass sich der Gegenstand (Magenta farbiger-Pfeil) an der angegebenen Position befindet.
Strahlengang am Mikroskop
Das zu mikroskopierende Objekt ist sehr klein. Wir können es aber beliebig nah vor dem Okular positionieren. Wenn wir das Objekt zwischen der einfachen und der doppelten Brennweite positionieren, dann entsteht ein Bild außerhalb der Doppelten Brennweite. Das Bild ist reell, umgekehrt und vergrößert. Dieses Bild ist ein „Zwischenbild“.
Das Zwischenbild befindet sich innerhalb der einfachen Brennweite des Okulars. Das Okular erfüllt jetzt die Funktion einer Lupe. Wenn sich das Zwischenbild innerhalb der einfachen Brennweite befindet, dann entsteht ein vergrößertes, aufrechtes, virtuelles Bild. Die vom Zwischenbild am Objektiv gebrochenen Strahlen laufen auseinander. In der rückwärtigen Verlängerung (grün-gestrichelte Strahlen) entsteht das virtuelle Bild.
Der Sehwinkel wurde vergrößert. Das Bild erscheint damit deutlich größer.